Akupunktur


akupunktur

Bei der Akupunktur werden feine Einmalnadeln an spezifische Punkte des Körpers angebracht. Dadurch werden Energieblockaden gelöst und gestaute Energie wird wieder zum Fließen gebracht. Die Nadeln werden durchschnittlich für 20-40 Minuten in ihrer Position belassen und gegebenenfalls zwischenzeitlich stimuliert. Da die Nadeln sehr dünn sind, ist der Einstich meist schmerzfrei.

Eine spezielle Form der Akupunktur ist die Ohrakupunktur. Dabei geht man davon aus, daß verschiedene Ohrregionen zu bestimmten Körperorganen zuzuordnen sind und sich letztlich so der ganze Körper auf die Ohrmuschel projezieren lässt.

Durch Stimulierungen am Ohr mittels Nadelreiz lassen sich Allergien, Asthma und sogar Suchterkrankungen behandeln.

Welche Krankheiten lassen sich mit Akupunktur behandeln?

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) veröffentlichte im Jahr 2002 eine Liste von Krankheitsbildern, auf der Akupunktur als Therapieform empfohlen wurde.

Akupunktur hilft demnach nachweislich bei:

  • Neurologischen Erkrankungen (Migräne, Spannungskopfschmerz, Trigeminusneuralgie, Phantomschmerzen, Zosterneuralgie, vegetative Dysfunktion)
  • Psychischen und psychosomatischen Störungen und Suchterkrankungen (Depressive Verstimmungen, Depression, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände (Burn-out), Unruhezustände, Entgiftungsbehandlung, Bulimie, Adipositas u.v.m.)
  • Erkrankungen des Atemsystems (Asthma u. Bronchitis)
  • Hauterkrankungen (Neurodermitis, Nesselsucht u.v.m.)
  • Herz-Kreislauf-Störungen (Hypertonie, Hypotonie, Durchblutungsstörungen)
  • Gynäkologischen Krankheitsbildern (Zyklusstörungen, Dysmenorrhoe, PMS Fertilitätsstörungen, Frigidität u.v.m.)
  • Schwangerschaftsvorbereitung / -beschwerden
  • Gastrointestinalen Erkrankungen (Funktionelle Magen-Darm-Störungen, Gastritis, Gastroenteritis, Reizdarm,Colitisulcerosa, Morbus Crohn, etc.)
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems (Erkrankungen der Wirbelsäule, Schmerzsyndromen, Arthrosen, Arthritis, rheumatoide Arthritis u.v.m.)